
Das Kulturprogramm für unsere Schüler
Neben dem effektiven Sprachunterricht in kleinen Gruppen bildet das kulturelle und soziale Angebot von International House Berlin PROLOG einen weiteren Schwerpunkt des Angebots.
An regelmäßig mindestens vier Terminen pro Woche werden Rundgänge und Ausflüge organisiert, Schülertreffen und Besichtigungen angeboten und den Schülern neben der deutschen Sprache auch die deutsche Kultur mit ihren Besonderheiten nahe gebracht.
Alle Termine sind (mit Ausnahme eventuell anfallender Eintrittspreise) kostenlos und werden von Mitarbeitern der Schule begleitet. Nachfolgend sind die aktuellen Termine kurz in englischer Sprache beschrieben.
Bitte denken Sie daran, sich für die Teilnahme im Schulbüro anzumelden!
Unsere aktuellen Kulturtermine
Deutsches Technikmuseum: Science Center Spectrum
Warum ist der Himmel blau? Kann man Wärme sehen? Und: Wieso fällt ein Flugzeug nicht vom Himmel? Dies sind nur drei von vielen hundert Fragen, auf die das Science Center Spectrum eine Antwort gibt.
Das Science Center bietet 250 interaktive Experimentstationen auf 1400 m², die Technik und Natur zum einem echten Erlebnis machen. Es gibt Experimente zu den Bereichen Mechanik, Licht und Sehen, Kunst und Technik, Wärme und Temperatur, Mathematik. Ein Museum zum Anfassen und Ausprobieren.
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: um 10.30 Uhr vor PROLOG
Mittwoch 07.07.2010
Ephraim Palais
Das Ephraim-Palais ist ein Rokokogebäude am Rande des Nikolaiviertels in Berlin-Mitte. Es ist denkmalgeschützt und gilt als eins der schönsten, historischen Bürgerhäuser der Stadt. Heute ist es ein Museum. Das architektonisch überaus interessante Gebäude wurde im 19. Jahrhundert abgetragen und in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder in seiner ursprünglichen Form aufgebaut. Das Museum Ephraim-Palais bietet auf drei Stockwerken wechselnde Ausstellungen zur Berliner Kunst- und Kulturgeschichte. Außerdem befindet sich hier die Graphische Sammlung des Stadtmuseums.
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: um 11.15 Uhr und 13.45 Uhr vor PROLOG
Samstag 10.07.2010
Stadtspaziergang „Potsdam-Stadt“
Potsdam ist die Hauptstadt und einwohnerreichste Stadt de Landes Brandenburg. Sie grenzt im Nordosten unmittelbar an die Hauptstadt Berlin.
Potsdam ist vor allem bekannt für seine Geschichte als ehemalige Residenzstadt Preußens mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.
Wir unternehmen einen Spaziergang durch das Stadtzentrum. Wir werden von Alten Markt mit Stadtschloss, Nikolaikirche und Altem Rathaus über den Lustgarten und Neuen Markt zum Stadtkanal laufen.
Dauer: ca. 3 Stunden
Treffpunkt: um 12 Uhr am Hauptbahnhof POTSDAM (S1 bis Wannsee, dann S7 bis Potsdam Hbf), vor dem Informationsstand der Deutschen Bahn
Mittwoch 14.07.2010
Centrum Judaicum
(mit anschließendem Stadtspaziergang
zum Tacheles)
Mit ihrer ständigen Ausstellung will die Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" die Geschichte des Hauses und das mit ihm verbundene Leben nachzeichnen. Die meisten Gegenstände, die etwas über das Haus erzählen könnten, wurden zerstört. Aber bei den Sicherungsarbeiten, die der Rekonstruktion der erhalten gebliebenen historischen Bausubstanz vorangingen, wurden einige architektonische Fragmente sowie Teile der Inneneinrichtung entdeckt. Sie stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.
Ein Rundgang durch die Ausstellung soll anhand verschiedener Dokumente und Exponate einen Eindruck davon vermitteln, wie das jüdische Leben in diesem Teil Berlins waren. Von den gewaltigen Ausmaßen des ehemaligen Synagogenhauptraumes kann man sich auf der Freifläche hinter den restaurierten Gebäudeteilen im Rahmen einer Führung überzeugen. Die frühere Innenwand und die letzten Reste Mauerwerk, mit denen die eigentliche Synagoge begann, sind durch eine Glas-Stahl-Konstruktion geschützt. Der Grundriss der einstigen Hauptsynagoge ist - in Stein ausgelegt - auf der Freifläche angedeutet und lässt die Dimension des zerstörten Teils erahnen. So bleiben die Narben die die Geschichte verursacht hat sichtbar.
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: um 9.30 Uhr und um 14 Uhr vor PROLOG
Samstag 17.07.2010
Strandbad Wannsee
Weicher, warmer Sandstrand mitten in Berlin. Das Strandbad Wannsee ist das größer Freibad an einem See in Deutschland. 1907 wurde „die Badewanne der Berliner“ eröffnet und ist seitdem bei den Einwohnern der Stadt überaus populär. Neben Strandkörben und Liegestühlen gibt es auch eine Wasserrutsche. Viele Spaß.
Dauer: ca. 4 Stunden
Treffpunkt: Samstag, 17. Juli um 13 Uhr am S-Bahnhof Nikolassee
Mittwoch 21.07.2010
Sandsation
Weltmeisterlich ist SANDSATION auch in diesem Jahr: Die renommiertesten Sandkünstler („Carver“) aus aller Herren Länder treten in der Hauptstadt bei der USF (United Sand Festivals) World Solo Championship gegeneinander an. Zwölf Künstler buhlen auf mehr als 5.000 qm Fläche mit bis zu sechs Meter hohen Sandkunstwerken um die Publikumsgunst und nicht zuletzt den Weltmeistertitel im Sandskulpturenbau. Bei aller freundschaftlichen Konkurrenz – es geht auch gemeinsam: Zusammen erschaffen die Sandkünstler in diesem Jahr eine Großskulptur, die alle anderen mit mehr als acht Metern Höhe überragen wird. Insgesamt tragen mehr als 30 internationale Spitzen-Carver zu Berlins größter Freiluftgalerie bei.
Treffpunkt: 11 Uhr und 14 Uhr, vor PROLOG
Dauer: 2 Stunden
Samstag 24.07.2010 Hohenschönhausen
Gedenkstätte Hohenschönhausen
Das ehemalige Gefängnis der Staatssicherheit der DDR
Auf dem Gelände der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit befindet sich seit 1994 eine Gedenkstätte.
Auf dem Gelände einer ehemaligen Großküche im Nordosten Berlins wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein sowjetisches Speziallager errichtet.
Nach der Schließung des Lagers im Oktober 1946 entstand im Keller des Gebäudes das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis für Deutschland.
1951 übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis, erweiterte es durch einen Neubau und nutzte es bis 1989 als zentrale Untersuchungshaftanstalt.
Tausende politisch Verfolgte waren an diesem Ort inhaftiert, darunter fast alle bekannten DDR-Oppositionellen.
Da große Teile der Gebäude und der Einrichtung fast komplett erhalten geblieben sind, vermittelt die Gedenkstätte ein sehr authentisches Bild des Haftregimes in der DDR.
Wegen ihrer geographischen Lage in der Bundeshauptstadt gilt sie als wichtigster Erinnerungsort für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland.
Dauer: ca. 3 Stunden
Treffpunkt: Samstag, 24.Juli 2010 um 10:45 Uhr, am Alexanderplatz: vor der Weltzeituhr
Mittwoch 28.07.2010
Sammlung Berggruen
Das Museum Berggruen befindet sich gegenüber dem Schloss Charlottenburg. Unter dem Titel "Picasso und seine Zeit" werden auf drei Etagen Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier gezeigt. Im Zentrum der Sammlung steht mit über 100 Exponaten das Werk Picassos. Sein Schaffen ist in allen Facetten zu sehen: von einem Blatt aus der Studienzeit 1897 bis hin zu Arbeiten von 1972.
Den zweiten Schwerpunkt der Sammlung bilden über 60 Bilder von Paul Klee.
Mit über 20 Werken ist Henri Matisse vertreten, darunter mehr als ein halbes Dutzend der berühmten Scherenschnitte
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: um 9.30 Uhr und um 14 Uhr vor PROLOG
Samstag 31.07.2010
Rostock / Warnemünde
Die alte Hansestadt an der Ostsee ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel. Nach einem Spaziergang durch die historische Altstadt vorbei am Kröpeliner Tor zur Fischerbastion, geht es mit dem Regionalexpress weiter an den Strand in das idyllische Städtchen Warnemünde. Dort lädt die Ostsee mit ihrem weißen Strand zum Verweilen und Baden ein.
Dauer: ca. 10-12 Stunden
Treffpunkt: um 8.30 Uhr am Berliner Hauptbahnhof auf Gleis 6 (Zuginformation: Regionalexpress RE 33104 Richtung Rostock)
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